Eine verantwortungsvolle Umweltpolitik hat in der SPD lange Tradition. Wir haben entscheidend dazu beigetragen, dass ökologisches Handeln auch als eine Frage der Gerechtigkeit begriffen wird und eine internationale Dimension hat: Leben und Wirtschaften müssen so gestaltet sein, dass unsere Kinder und Enkel eine gute Zukunft haben – ökonomisch und sozial, ökologisch und kulturell.
Wir haben uns frühzeitig auf den richtigen Weg gemacht und Brandenburg als Vorreiter einer modernen Umweltpolitik etabliert. Immer stärker wird deutlich, dass wir uns einen sorglosen Umgang mit unserem Planeten nicht leisten können. Gleichzeitig erleben wir, dass ein vernünftiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen immer mehr zum Markenzeichen einer erfolgreichen Volkswirtschaft wird. Brandenburg profitiert davon, dass die SPD die ökologische Modernisierung der Marktwirtschaft entschlossen vorangetrieben hat und weiterhin ehrgeizige Ziele formuliert.
Eine intakte Umwelt bedeutet Lebensqualität – in unseren Städten genau wie unseren ländlichen Regionen. Wir wollen lebenswerte Städte mit weniger Lärm und Verkehr, mit guter Luft und Erholungsräumen für Jung und Alt.
In Brandenburg ist der Anteil der erneuerbaren Energien im Vergleich mit anderen Bundesländern erfreulich hoch. Die Ziele der Energiestrategie 2010, bis zum Jahr 2010 5% des Energieverbrauchs durch erneuerbare Energien zu decken, wurden bereits im Jahr 2004 erfüllt. Damit haben wir bereits einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Die SPD wird den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter erhöhen.
Dabei bleiben wir realistisch. Auf absehbare Zeit werden wir auf die Nutzung fossiler Energieträger nicht verzichten können. Erneuerbare Energien sind derzeit weder von der verfügbaren Menge noch von der Kontinuität der Bereitstellung geeignet, die Energieversorgung allein zu gewährleisten.
Wir bleiben bei unserem Nein zur Atomenergie. Die Erzeugung von Strom durch Atomkraft ist eine Risikotechnologie, macht uns abhängig von Uranimporten und hinterlässt unseren Kindern und Kindeskindern ungelöste Entsorgungsfragen.











