Jusos Brandenburg zum Armutsbericht

„Leider profitieren immer noch zu wenige Menschen in Brandenburg vom wirtschaftlichen Aufschwung.“ sagt der Juso-Vorsitzende Sören Kosanke. „Vor allem muss, da die realen Einkommen in den letzten Jahren durch die hohe Inflationsrate eher gesunken sind, verstärkt auf die Menschen in den unteren Einkommensgruppen geachtet werden. Der Einstieg in den Beruf bzw. die Emanzipation aus der Erwerbslosigkeit heraus darf für Kinder und Eltern nicht zur Armutsfalle werden.“ Das es Kinder gibt, welche nicht mehr an kulturellen Veranstaltungen oder Klassenfahrten teilnehmen können, ist eine Herausforderung, die konsequent angegangen werden muss. Der Schulsozialfond ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Jedoch dürfen nicht nur die Kinder, deren Eltern Sozialleistungen beziehen, in den Genuss der Unterstützung gelangen. Es gilt auch die Kinder zu berücksichtigen, bei denen das Elterneinkommen im unteren Lohnbereich liegt oder deren Eltern als Berufseinsteiger oder Aufstocker nicht über die finanziellen Mittel verfügen. „Es muss auch für diese Kinder mehr getan werden, sodass jedes Kind die gleichen Entwicklungschancen in Brandenburg bekommt.“ so Juso-Vorstandsmitglied Nancy Engel. Kosanke betont, dass es dabei nicht darum gehen kann, kostenlose Angebote für alle zu entwickeln, weil dies auch die oberen Einkommensgruppen unangemessen entlasten würde.

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About Benny Blatz

Benny ist stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos Brandenburg.

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