Brandenburgs Jusos zeigen sich erfreut von der jüngsten Entscheidung des Landtags, das Wahlalter für Landtags- und Kommunalwahlen auf 16 Jahre herabzusetzen. Brandenburg ist damit das erste Flächenland, welches die Absenkung des Wahlalters auch für Landtagswahlen umsetzt.
„Jungen Menschen wird immer früher immer mehr zugetraut: Beispielhaft seien in diesem Zusammenhang nur das Abitur in 12 Jahren und der Führerschein mit 17 Jahren genannt.
Da ist es doch nur logisch, junge Brandenburgerinnen und Brandenburger auch früher an politischen Prozessen teilhaben zu lassen!“, so der Landesvorsitzende der Jusos, Nico Ruhle.
Die Gefahr, dass diese junge WählerInnenschaft vor allem extremistischen Parteien ihre Stimmen geben, sieht Ruhle nicht: „Schülerinnen und Schüler wählen kaum anders als der Rest der Gesellschaft – wenn man sie früh genug an Politik heranführt. Das wird die eigentliche Aufgabe aller demokratischen Parteien, von Schulen und der Gesellschaft sein: Das frühere Heranführen an demokratische Entscheidungsprozesse, an Politik im Allgemeinen. Demokratie muss auf allen Ebenen vorgelebt werden!“ Dazu sei es erforderlich, dass demokratische Mitbestimmungsprozesse möglichst früh vermittelt würden. Diskussionen und Abstimmungen müssen bereits im Grundschulalter selbstverständlich werden.
Potsdam, 16. Dezember 2011








