Über uns

Die Jusos Brandenburg sind der stärkste und mitgliederreichste politische Jugendverband in Brandenburg. In allen Landkreisen Brandenburgs gibt es aktive Unterbezirksgruppen von jungen Menschen die für mehr sozialdemokratische Politik vor Ort streiten.

P R E S S E M I T T E I L U N G Jusos Brandenburg – Unterfinanzierung der Brandenburger Hochschulen bei Zusammenlegungsplänen zu wenig berücksichtigt

Den Plänen der Hochschulstrukturkommission zu einer Zusammenlegung der BTU Cottbus und der FH Lausitz in einer Universität Lausitz stehen die Jusos Brandenburg skeptisch gegenüber. Man könne keine vernünftigen Vorschläge abgeben, wenn man nicht die mangelnde Finanzierung der Hochschulen in Brandenburg berücksichtigt. Brandenburg belegt bei den Pro-Kopf-Ausgaben im Hochschulbereich mit Abstand den letzten Platz im Bundesvergleich. „Die brandenburgischen Hochschulen sind chronisch unterfinanziert. Wenn eine Kommission das nicht zum Ausgangspunkt ihrer Beurteilung macht, hat sie ihre Aufgabe verfehlt,“ findet Maja Wallstein, stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Brandenburg.
„Wenn der Bericht keine Aussagen über Finanzierung enthält, ist er nicht sinnvoll verwertbar. Erst auf der Grundlage einer besseren Finanzierung und Finanzierungsangleichung an andere Bundesländer könnten Umstrukturierungsvorschläge diskutiert und umgesetzt werden.“ so Wallstein weiter.
Sonst sei der Verdacht nicht auszuräumen, dass alle diese Vorschläge nur deshalb gemacht werden, um Haushaltskürzungen zu rechtfertigen, während doch das Gegenteil richtig wäre, nämlich jetzt erst mit der Erhöhung der Hochschulansätze zu beginnen.
Zur Debatte über die Vorschläge der Kommission gehöre eben auch eine Debatte zur Einsetzung und dem Auftrag der Kommission. „Es kann und darf nicht sein, dass Kommissionen Strukturvorschläge machen, die ihren maßgeblichen Hintergrund in Kürzungsplänen haben.“ findet auch Nico Ruhle, Landesvorsitzender der Jusos Brandenburg.
Besonders befremdend sei der Kritikpunkt, dass der Schwachpunkt der BTU ein „…zu vielfältiger Fächerkanon“ sei.
Hier wurde offenbar die Idee einer Universität, wie sie auch den Wissenschaftsratsempfehlungen zur Gründung der BTU zu Grunde liegen, nicht ausreichend berücksichtigt.
Es geht doch darum, durch eine gewisse Bandbreite des Fächerspektrums fachspezifische Verengungen zu vermeiden und ein attraktives Gesamtangebot zur Verfügung zu stellen.
Der Erfolg für das Konzept zeigt sich in der steigenden Nachfrage. Die jüngste Prognose der Kultusministerkonferenz zeigt erneut eine erhöhte Studierneigung bei Abiturientinnen und Abiturienten. „Dieser Nachfrage gerecht zu werden, setzt aber auch eine ausreichende Finanzierung voraus. Hochschulstandorte müssen gestärkt werden, wenn der ländliche Raum nicht vollends ausbluten soll. Der Ansatz, unter dem Deckmantel von ‘Umstrukturierungen‘ eigentlich weitere Kürzungen zu legitimieren, wird die Berlin-fernen Regionen insgesamt schwächen“ sagt Nico Ruhle. Auch dieser Aspekt scheint von der Kommission zu wenig berücksichtigt worden zu sein.

Potsdam / Cottbus 10.02.2012

Jusos im Kampf gegen AIDS unterwegs

Auch in diesem Jahr waren die Jusos Brandenburg wieder vor ausgewählten Schulen im Land im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit AIDS unterwegs. Anlässlich des Welt- AIDS- Tages am 01.12. wurden wieder Soli- Schleifen und Informations-Materialien rund um die Themen HIV, Sex und Verhütungswege verteilt.

AIDS ist trotz aller medizinischer Forschungserfolge eine gefährliche, todbringende Krankheit.
Mehr als 70.000 infizierte Menschen in Deutschland und viele Millionen Menschen weltweit hätten sich schützen können. Intensive Aufklärungsarbeit ist jedoch die Grundvoraussetzung dafür, dass sich die Menschen der Gefahren von AIDS bewusst werden! Leider scheint das Bewusstsein für die Thematik – ob der Tatsache der wenigen Neuinfizierungen der letzten Jahre in Deutschland und in Europa – immer weiter in den Hintergrund zu rücken…
Die Jusos Brandenburg sehen es daher weiterhin als notwendig an, auf die Gefahren des HI-Virus, den Umgang mit AIDS und präventive Maßnahmen hinzuweisen.

Gegen NPD-Bundesparteitag in Neuruppin

Nachdem die NPD vor knapp drei Wochen ihren Bundesparteitag in Offenburg nicht durchführen konnte, hat das Verwaltungsgericht Potsdam am Mittwoch, dem 9. November die Stadt Neuruppin verpflichtet, der NPD einen Saal für deren Bundesparteitag am kommenden Wochenende zur Verfügung zu stellen. Neuruppin war bereits zwei mal in diesem Jahr Ort für Neonaziaufmärsche und muss der NPD nun den “Kulturhaus Stadtgarten” für ihren Parteitag am Samstag und Sonntag zur Verfügung stellen. Zuvor hatte sich die Stadtverwaltung vergeblich geweigert, ihr den Saal zu vermieten und wird bis dahin noch alle Rechtsmittel ausschöpfen – es sieht jedoch schlecht aus…
Daher ruft das Bündnis “Neuruppin bleibt bunt” für Samstag, den 12.11.2011 alle Bürgerinnen der Stadt sowie alle, die etwas gegen das verquere Weltbild der Neonazis haben, auf, sich gegen Rechts zu wehren. Neuruppin soll nicht zu einer “dauerhaften Heimat” rechtsextremistischer Gedanken gemacht werden!
Bereits am Freitag Abend soll es eine “vernissage” geben – ab 17Uhr ist der Auftakt für ein antifaschistisches Wochenende auf dem Neuen Markt in Neuruppin geplant. Es wird Aufstellwände geben, auf denen man aufschreiben kann, was man von braunem Gedankengut hält. Es wird Raum für Gespräche und Aktionsplanung für das Wochenende geben und es werden antifaschistische Filme gezeigt.

Am Mittwoch, dem 9. November, jährte sich die Reichsprogromnacht zum 73igsten Mal. Am gleichen Tag griffen Neonazis erneut das Anton-Schmaus-Haus der Neuköllner Falken – einem sozialistischen Jugendverband, dem auch wir Jusos nahe stehen – mit Brandsätzen an.

Setzt mit uns ein Zeichen!
Gegen rechtes Gedankengut, gegen rechtsextreme Gewalt und gegen den NPD-Parteitag in Neuruppin!

Komme daher auch du zur Kundgebung, solidarisiere dich mit demokratisch, freiheitlich, tolerant denkenden NeuruppinerInnen und BrandenburgerInnen.

https://www.facebook.com/event.php?eid=261492530564075

Nazis Wieder-setzen! DEMOAUFRUF

Jusos Brandenburg rufen zum Wieder-setzen gegen Nazis in Neuruppin auf

Am kommenden Wochenende werden Nazis erneut versuchen durch die Neuruppiner Innenstadt zu ziehen. Eine erste Demo ist erst vor wenigen Wochen nach wenigen hundert Metern jäh beendet worden – zu groß war der Protest der Bevölkerung, zu stark das zivilgesellschaftliche Bündnis gegen den Nazi-Aufmarsch. Von einer Räumung der zustande gekommenen Sitzblockade wurde aus Gründen der Verhältnismäßigkeit Abstand genommen.

Damit auch beim neuerlichen Auftritt der braunen Hohlköpfe ein breiter Protest garantiert wird, ruft das Aktionsbündnis Neuruppin und das landesweite Netzwerk Neuruppin für Samstag, 24.09.2011 unter dem Motto „Bring zwei“ zum erneuten lautstarken Protest gegen die Verbreitung rechten Gedankenguts auf.

Die Jusos Brandenburg unterstützen den Demonstrationsaufruf ausdrücklich: „Es ist wichtig, dass wir die Aktionen der Nazis künftig in allen Teilen Brandenburgs im Blick haben und möglichst kraftvoll begegnen. Brandenburg gehört Nazi-frei!“, so der Landesvorsitzende der Jusos, Nico Ruhle.

Der Demonstrationsaufruf kann abgerufen und unterstützt werden unter:

netzwerk-neuruppin.de

neuruppin-bleibt-bunt.de